Delhi

Delhi war unser erster Stop auf unserer Indien-Reise, die uns ausserdem nach Mumbai, Ahmedabad und Rajasthan führte. Mein erster Eindruck nachts auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel: Ist das grün hier! Im Hinterkopf hatte ich die mit über 30 Millionen Einwohnern drittgrößte Metropolregion der Welt abgespeichert als Betonwüste mit viel Smog, doch links und rechts der Straße wuchsen üppige Bäume und Büsche, alles war sehr großzügig und machte einen recht entspannten Eindruck.

Eine ähnlich Ausstrahlung hatte auch unser Hotel, das Imperial, das in den 30er Jahren eröffnet wurde und neben einer riesigen Sammlung von über 5000 Original-Kunstwerken aus dem 17. und 18. Jahrhundert über einen großen Garten und einen riesigen Pool verfügt, so dass man sich auch dort mehr in einer Wohlfühloase als in der geschäftigen Hauptstadt fühlt. Dabei ist die Lage des Imperial optimal, ob in kurzer Zeit die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu erkunden und an seiner Bar sollen Gandhi und Nehru den Weg zur Unabhängigkeit Indiens diskutiert haben.

 

Da unser Aufenthalt nur sehr kurz war, mussten wir uns auf einige Highlights beschränken und das waren das Red Fort, Humayun’s Grabstätte, eine Rikschafahrt durch die Altstadt und den Bazaar sowie Besuche von Gandhis Grabstätte und seinem letzten Zuhause. Während der Tour von Ort zu Ort fuhren wir noch an einigen Parlamentsgebäuden, anderen wichtigen Moscheen und Denkmälern vorbei, so dass wir einen guten Eindruck von der Gegend in Neu-Delhi rund um das India Gate bekamen. Wer gerne so wie wir  mittendrin ist im Alltagsleben, dem würde ich den Besuch des Bazaars in der Altstadt unbedingt ans Herz legen, er ist so reich an Farben, Gerüchen, Eindrücken und Erlebnissen.

Für ein traditionelles Essen in Delhi kann ich das Haveli Dharampura sehr empfehlen. Wunderbares indisches Essen in einem sorgsam renovierten alten Gebäude in Old Delhi. Spektakulär und kulinarisch ebenso empfehlenswert ist das Bukhara im ITC Maurya Hotel. Das Restaurant verfügt über eine offene Küche und ist bekannt für seine spektakulär grossen Naan Brote.

Wir haben uns mit einem Tourguide und eigenem Auto in Delhi bewegt und das war sehr angenehm, sich in dem gekühlten Wagen immer wieder erfrischen zu können. Die öffentlichen Verkehrsmittel scheinen jedoch auch sehr zuverlässig zu sein. Nur zum Fahrradfahren und selbst Auto fahren würde ich eher nicht raten und wir wurden von Periplus Travel sehr zuverlässig und kundig versorgt.