The Royal Sands Koh Rong
Es gibt diese Orte, bei denen man schon nach den ersten Minuten weiß: das hier wird schwer zu toppen. Und genau so ein Ort ist The Royal Sands auf Koh Rong in Kambodscha.
Schon die Anreise ist ein Highlight, wenn man mit dem hauseigenen Zubringer-Boot über das Meer gleitet und diese Traum-Insel langsam näher kommt. Und dann kommt man am Pier an… und sieht diesen Strand.
Traum-Resort mit perfektem Strand
Der Strand ist wirklich das, was hier alles trägt. Feiner, pudriger weißer Sand, der unter den Füßen knirscht – dazu klares, türkisfarbenes Wasser, wie in der Karibik. Was das Ganze noch besonderer macht: der Strand ist praktisch privat und wird gepflegt und sogar bewacht. Oft hat man das Gefühl, den Strand komplett für sich zu haben.
Auch die Pool-Villen passen perfekt ins Gesamtbild. Modern, hell, viel Holz, große Fenster, riesige Bäder mit Outdoor-Duschen – alles wirkt dabei aber leicht und entspannt und wenig übertrieben.
Was auch positiv überrascht, ist das Essen. Das Frühstück ist richtig gut, auch wenn es eher kleiner gehalten ist und nicht unendlich viel Auswahl geboten wird. Aber alles wird frisch zubereitet, es gibt eine Eier-Station, täglich wechselnde internationale Gerichte, und frische Säfte und Obst – und wer möchte kann auch gleich morgens schon mit einem Glas Sekt den Tag beginnen. Für das Dinner gibt es ebenfalls mehrere Optionen im Resort, sodass man auch nach ein paar Tagen nicht das Gefühl hat, immer das Gleiche zu essen.
Natürlich hat so ein kleines Paradies auch seine Eigenheiten. Koh Rong ist keine Insel, auf der du mal eben um die Ecke gehst und dir zehn Restaurantoptionen aussuchst. Wenn du außerhalb des Resorts essen willst, musst du ein Auto bestellen oder über den Strand laufen – und das kann auch mal ein längerer Spaziergang werden. Deshalb landet man am Ende doch meistens wieder im Resort. Und ja, die Preise sind für kambodschanische Verhältnisse definitiv hoch in dieser Ecke (auch außerhalb!). Das sollte man bedenken, wenn man hierher kommt.
Aktivitäten inner- und außerhalb des Resorts
Das The Royal Sands bietet Segelboote, SUPs oder Surfboards sowie zahlreiche Ballsportarten am Strand, die inklusive sind. Für Familien mit Kindern ist mit einem Kids Club gesorgt und es gibt Attraktionen wie regelmäßige Open-Air-Kinos am Strand mit Popcorn. Ein kleiner Dämpfer ist hier höchstens das Gym. Das ist eher klein und nicht besonders umfangreich ausgestattet.
Aber auch außerhalb der Hotelanlage hat Koh Rong einiges zu bieten. Dort verstecken sich kleine Wasserfälle, zum Beispiel rund um das Sok San Village. Der Weg dahin ist eher ein kurzer Trek durch den Dschungel, und am Ende wartet ein kleiner Wasserfall mit natürlichem Pool – perfekt, um sich kurz abzukühlen.
Auch generell kann man auf der Insel einiges machen: Schnorchel- und Tauchausflüge, Bootstouren oder einfach andere, oft komplett leere Strände entdecken.
Ein echtes Highlight ist hier vor allem aber das biolumineszente Plankton. Wenn man nachts ins Wasser geht oder einfach mit der Hand durchs Meer fährt, beginnt es nämlich plötzlich blau zu leuchten. Ein paar Tipps dazu: Am besten sieht man das Leuchten an sehr dunklen Abenden, also rund um den Neumond, wenn kaum Mondlicht da ist. Je dunkler die Umgebung, desto stärker wirkt der Effekt. Auch wichtig: möglichst wenig künstliches Licht – also lieber ein Stück vom Resort oder von beleuchteten Bereichen weggehen. Das Wasser sollte möglichst ruhig sein, ohne starken Wellengang, damit das Leuchten klar sichtbar wird.
The Royal Sands Koh Rong ist generell kein Ort für „mal schnell vorbeischauen“ und sicher auch keine günstige Unterkunft in Kambodscha. Es ist eher ein Ort, an dem man bewusst ein paar Tage bleiben sollte, abschaltet und dieses Gefühl genießt, wirklich weit weg zu sein. Wer nach einem Besuch von Angkor Wat oder Phnom Penh noch einen wirklich außergewöhnlichen Strandurlaub erleben möchte, der ist hier genau richtig.