Athen

Obwohl wir schon ganz oft in Griechenland waren, habe ich die Hauptstadt erst vor zwei Jahren richtig kennen und schätzen gelernt und ich war sehr positiv erstaunt. Die Innenstadt rund um die Akropolis ist fast autofrei und lässt sich so wunderbar zu Fuß erkunden. Neben all den offensichtlichen kulturellen Sehenswürdigkeiten gibt es zahlreiche malerische Gassen, coole Restaurants und schöne Geschäfte.

Eine gute Gegend für eine Unterkunft, da ruhig und zentral, ist nahe am Akropolis Museum. Einmal waren wir in dem stylischen Athens Was. Ein luxuriöses Boutique Hotel mit modernen, kühlen Zimmern, einem hübschen Frühstücks-Garten und einem guten Restaurant auf der Dachterrasse. Dieses Jahr übernachteten wir im Coco Mat Athens BC. Die Zimmer sind klein und funktional, das Frühstück reichhaltig und der Knaller sind der Pool und das Restaurant auf der Dachterrasse mit grandiosem Akropolis Blick.

Von beiden Hotels sind sowohl der Eingang zur Akropolis als auch das Akropolis Museum in wenigen Minuten zu erreichen. Ein Besuch des Museums ist wirklich zu empfehlen, da modern und sehr informativ. Unbedingt den Film im Obergeschoss über die Geschichte der Akropolis ansehen und diese dann erst danach besuchen. Für beide Sehenswürdigkeiten gilt es, die Tickets im Vorfeld online zu besorgen. Das erspart zumindest die Schlange vor dem Ticketschalter.

Es gibt noch recht viele andere Tempel, Theater, Ausgrabungsstätten und Museen und zweifellos kann man sich tagelang damit in Athen beschäftigen. Alleine auf einem Spaziergang rund um den Akropolis Hügel sieht man einige der antiken Bauwerke wie den Ares Tempel und die römische Agora. Mittelpunkt ist der Monastiraki Platz, der immer trubelig ist und um den sich Märkte, Einkaufsgassen und zahlreiche Restaurants gruppieren. Viel beschaulicher ist es in den kleinen Gassen von Anafiotika, wo es wie in einem malerischen griechischen Dorf wirkt. Hilfreich ist es allemal sich einheimische Stadtführer/innen zu suchen. Wir haben z.B. eine Food Tour gemacht, die sehr empfehlenswert war. Dabei haben wir u.a. das phantasievolle Little Kook Cafe und das kleine Malotira mit besonders gutem Olivenöl kennengelernt. Nicht zu verpassen auch die Bougatsadiko Thessaloniki, ganz in der Nähe der Markthallen in Psirri.

Für ein typisches griechisches Essen kann ich das Bairaktaris empfehlen, etwas rummelig, aber viel gutes Essen. Gleich daneben ist das Anglais Athens, eine schicke Dachterrasse mit Bar-Food und hauptsächlich griechischem Publikum. In Anafiotika liegt das Klepsidra, das in einer verwinkelten Gasse ganz romantisch gelegen ist. Die besten Fischlokale gibt es in Piräus. Wir fanden das Papaioannou fantastisch und es lohnt sich ein Drink im Istioploikos. Eine weitere coole Bar in Athen ist die Brettos Bar, mit selbst gemachtem Ouzo und Likören.

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